Strategiezertifikate sind bis auf einen wesentlichen Unterschied identisch zu Basketzertifikaten. Der Unterschied besteht darin, dass sich die Zusammensetzung des Basisaktienkorbes bei Strategiezertifikaten regelmäßig und systematisch durch automatische Kriterien verändert.
Beispiele für Strategiezertifikate sind die Ansätze besonders niedrig bewertete Aktien oder Titel mit besonders hohen Dividendenrenditen zusammenzutragen. Alternativ wäre auch eine Spekulation auf Übernahmekandidaten oder Fusionen möglich. Strategiezertifikate sind in der Regel also systematischere Basketzertifikate. Strategiezertifikate sind also eine interessante Möglichkeit das Wissen von Wertpapierprofis zu nutzen, sie weisen höhere Rendite und vorallem höhere Risikochancen auf, als Basketzertifikate. Andererseits ist die Leistung eines Wertpapierprofis meist nicht gratis zu bekommen. Bei Strategiezertifikaten werden in der Regel Managementgebühren von bis zu 2% und eine Erfolgsgebühr (Performance Fee) erhoben. Kleine Renditen könnten daher schnell von den Gebühren aufgefressen werden. Strategiezertifikate eignen sich nur für Anleger, die hundertprozentig von der verfolgten Strategie überzeugt sind. Im Rahmen des langfristigen Vermögensaufbaus sind sie jedoch oftmals eher ungeeignet.
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