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Sprintzertifikate funktionieren ähnlich wie Outperformancezertifikate. Allerdings sind sie für leichte Kursanstiege des Basiswertes gedacht. Das Gewinnpotential eines Sprintzertifikates übersteigt das Renditepotential eines Discountzertifikates deutlich und ist damit auch eine interessante Alternative zum Direktinvestment (für Anleger mit mittlerem Risikoprofil).
Sprintzertifikate besitzen einen Start- und einen Zielkurs (bspw. 100 und 130 Euro). Innerhalb dieser Kursspanne, der sogenannten Sprintstrecke werden erzielte Renditen des Basiswertes für den Zertifikatebesitzer verdoppelt (bspw. werden aus 130 Euro des Basiswertes 160 Euro für das Sprintzertifikat) . Der Zielkurs ist allerdings der maximale Rückzahlungsbetrag, über diesen Betrag hinaus kann der Anleger nicht an der Entwicklung des Basiswertes teilhaben. An Verlusten des Basiswertes nimmt das Zertifikat eins zu eins teil, Kapitalschutz gibt es nicht. Notiert der Basiswert zum Laufzeitende unterhalb des Startkurses, wird entweder der Basiswert, bspw. die Aktie, geliefert oder der Gegenwert ausbezahlt. Die Kurse von Sprintzertifikaten werden während der Laufzeit von Faktoren wie der Restlaufzeit und der Schwankung der Kurse des Basiswertes beeinflußt. Diese Anlageprodukte sind daher eher auf ein Investment bis zum Ende ihrer Laufzeit ausgerichtet, bei Fälligkeit des Produktes wird der Wert für den weniger erfahrenen Kleinanleger wieder transparent.
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