Spartheorie
Startseite
Einfach sparen
Sparen bitte wie?
Staatl.Förderungen
Anlageformen
Sparschweinkiller
Depot
Steuern sparen
Steuern allgemein
Steuerbeispiele
Steuern sparen
Abgeltungssteuer
Abgeltungssteuer Strategien
Altersvorsorge
Altersvorsorge bitte wie?
Säulen der Vorsorge
Altersvorsorge: Strategien
Riesterrente
Private Altersvorsorge
Rürup-Rente
Altersvorsorge Fondssparplan
Private Rentenversicherung
Lexikon
Säulen der Vorsorge

Spricht man von Altersvorsorgeplanungen, handelt es sich immer um 3 Säulen die betrachtet werden müssen.

  • Die gesetzliche Altersvorsorge
  • Die betriebliche Altersvorsorge
  • Die private Altersvorsorge

Die erste Säule umfasst die gesetzliche Rentenversicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung ist das Pflichtsystem für die größte Gruppe von Erwerbstätigen: die Arbeiter und Angestellten, sowie für einige weitere Personengruppen. Die Beamtenversorgung, die Alterssicherung der Landwirte sowie die berufsständischen Versorgungseinrichtungen (als Pflichtsystem für die Angehörigen der Kammerberufe, z.B. Rechtsanwälte, Ärzte, Architekten) zählen ebenfalls zur ersten Säule.

Innerhalb der zweiten Säule wird zwischen der betrieblichen Altersversorgung in der Privatwirtschaft und der Zusatzversorgung der Arbeiter und Angestellten des öffentlichen Dienstes unterschieden. Die betriebliche Altersversorgung untergliedert sich in folgende Möglichkeiten der Durchführung: Direktzusage, Unterstützungskasse,  Pensionsfonds, Pensionskasse und Direktversicherung.

Alle Formen der privaten Vermögensbildung, die für die Vorsorge im Alter geeignet sind, werden in der dritten Säule zusammengefasst. Beispiele sind private Lebens- oder Rentenversicherungen sowie „Riester“-Rentenverträge oder Basis-/„Rürup“-Rentenverträge.

Seit der Verabschiedung des Altersvermögensgesetz (AVmG) zum 1.1.2002, des Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) seit 1.1.2005 sowie des novellierten Betriebsrentengesetz (BetrAVG) fördert der Staat die private Vorsorge für den Ruhestand. Seit dem wird in der Altersvorsorge überwiegend vom Drei-Schichten-Modell der Rürup -Kommission gesprochen. Das so genannte Drei-Schichten-Modell unterscheidet die Altersvorsorgeprodukte hinsichtlich der Verwertbarkeit sowie der steuerlichen Behandlung der Beiträge und der Leistungen.

  • Basisversorgung (gesetzliche Rentenversorgung sowie Basis- bzw. Rüruprente)
  • Kapitalgedeckte Zusatzversorgung (betriebliche Altersversorgung oder Riesterrente)
  • Sonstige Vorsorgeprodukte (private Renten- oder Kapitallebensversicherungen)

Die wesentliche Aussage:
Grundsätzlich Unterscheiden sich die Altersvorsorgeformen in der Besteuerung, der Flexibilität und den Renditemöglichkeiten.  Beiträge zur Basisrente bspw. sind zwar steuerfrei oder werden weitesgehend steuerfrei gestellt, die Rentenzahlungen hingegen werden zunehmend besteuert. Wie auch immer, es bleibt am Ende zu wenig Basisversorgung über, um davon den Lebensabend bestreiten zu können. Daher ist die Vorsorge im Rahmen zweier weitere Schichten nötig bzw. anzustreben.

Mit der betriebliche Altersversorgung (zweite Schicht) bspw., welche steuerlich begünstigt wird, vorrausgesetzt sie ist geeignet, eine lebenslange Versorgung sicher zu stellen. Weiterhin beinhaltet die zweite Schicht die Riesterrente (kapitalgedeckte Altersvorsorge), welche durch staatliche Zulagen gefördert wird. Die betriebliche Altersvorsorge sowie die Riesterrente sind allerdings in Bezug auf Auszahlung, Sparbeträgen, Spardauer relativ unflexibel und bieten abgesehen von den jeweiligen Fördermöglichkeiten nur bedingtes Renditepotential.

DIe dritte Schicht, sprich private Kapitalprodukte umfasst Kapital-Lebensversicherungen, Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht, Bundesschatzbriefe, Investmentfonds, Aktien, Sparverträge und viele andere Anlageformen. Gelder die in diese Anlageformen eingezahlt werden, stammen aus bereits versteuertem Einkommen. Daher unterliegen diese Vorsorgeformen wenigen Auflagen, sind also hoch flexibel. Oftmals lassen sich mit Kapitalanlageprodukten auch durchaus höhere Renditen erwirtschaften.

Partner: Versicherungen für Kurierfahrer

 

© 2012 Vermögen-sparen.de