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Die eigenen Geldangelegenheiten sind nach wie vor ein sehr ungeliebtes Thema. Dem Sparen haftet noch immer ein negatives Image vom Spießer-Dasein an, man lebt ja schließlich im Hier und Jetzt. In Deutschland speziell kommt hinzu, dass die Menschen noch immer für und wegen des Geldes arbeiten, aber nicht ihr Geld für sich arbeiten lassen. Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus 2004 verfügen die Deutschen im westeuropäischen Vergleich über das geringste private Sparvermögen. Nur sieben Prozent aller Haushalte haben mehr als 50 000 Euro angespart. Ähnlich niedrig liegt der Wert nur in Frankreich mit acht Prozent. Spitzenreiter im europäischen Vergleich ist die Schweiz mit 38 Prozent. Dennoch zeichnet sich eine kleine Trendwende ab. Als Beispiel möchte ich einmal folgenden Werbespot der Landesbausparkasse anführen. "Papa, wenn ich groß bin, dann will ich auch mal Spießer werden.", sagt ein kleines Mädchen zu ihrem mehr als überraschten Vater in diesem recht bekannten und mehrfach ausgezeichneten Werbespot. Was ist dran an der Sparunmut? Sind wir zu verschwenderisch oder handeln wir nicht zukunfstbewusst? Ganz so einfach lässt sich das leider nicht klären. Im Zeitalter in dem Renten alles andere als sicher sind und hohe Arbeitslosenraten den guten alten Sozialstaat erschüttern besaßen die Deutschen Ende 2004 ein Sparvermögen von 2 328 Milliarden Euro (laut einer Studie der Steria Mummert Consulting, Angaben ohne Versicherungen und Immobilien). Davon liegen 62 Prozent in sicheren, aber sehr niedrig verzinsten Anlageformen. 18 Prozent sind in verzinsliche Wertpapiere investiert, 20 Prozent stecken in Aktien.
„Eine solche Aufteilung widerspricht allen Empfehlungen“, so Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer von Fidelity International in Deutschland (Investmentgesellschaft). „Wer nur auf niedrig verzinste Anlageformen setzt, baut sein Vermögen nicht auf, sondern ab: Inflationsrate, Gebühren und Steuern lassen es schmelzen.“ Richtig, die jährliche Inflationsrate in Deutschland liegt durchschnittlich um 2%. Anders gesagt, unser Geld verliert jedes Jahr 2% an Wert. Das gute alte Sparbuch bietet derzeit je nach angelegter Geldmenge, eine Verzinsung von 1-2%. Im Regelfall verliert man also mit einem Sparbuch schlichtweg jedes Jahr einen Teil seines Geldes. Das Anliegen dieser Seite ist es, verständlich zu erklären warum und vor allem wie man seine finanziellen Angelegenheiten regeln kann. Es empfiehlt sich ähnlich wie bei einem Buch chronologisch weiter zu lesen, ich habe mich dennoch bemüht, jedes Kapitel für sich verständlich zu machen. Eine weitere Möglichkeit effektiv Geld zu sparen, ist es Free SMS über das Internet zu versenden.
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